Infrastruktur
Sicherheit & Datenhoheit
Ihre Patientendaten werden komplett in Deutschland verarbeitet. Welches Betriebsmodell das leistet, wählen Sie.
Wo verarbeitet Klarvus Patientendaten?
Ausschließlich in Deutschland. Im On-Premise-Modell auf einem Server in der Praxis, im Hybrid- und im Cloud-Modell auf C5-Typ-2-testierter Infrastruktur in Deutschland. Ein Model-Routing über internationale Hyperscaler findet nicht statt.
Wie passt KI-Nutzung zu § 203 StGB?
§ 203 StGB schützt Ihre Schweigepflicht bei der Weitergabe von Patientengeheimnissen an Dritte. Im On-Premise-Modell verlässt die Verarbeitung die Praxis nicht. In den übrigen Modellen läuft sie auf deutscher, C5-Typ-2-testierter Infrastruktur, ohne Speicherung nach der Verarbeitung. Die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Einsatzes nehmen Sie als Praxis vor, gegebenenfalls mit Ihrer Rechtsberatung.
Welche Betriebsmodelle bietet Klarvus für die Datenverarbeitung an?
Drei: On-Premise, bei dem Patientendaten die Praxis nie verlassen. Hybrid, bei dem App und Daten in der Praxis bleiben und nur die KI-Verarbeitung in der deutschen Cloud läuft. Und Cloud, bei dem App, Daten und KI vollständig auf deutscher Infrastruktur betrieben werden.
Ihre Daten bleiben in Deutschland. Sie entscheiden, ob sie Ihre Praxis verlassen.
Standard
Hybrid · Praxis-Server + KI aus deutscher Cloud
- • Server in Ihrer Praxis (Klarvus-App)
- • Patientendaten · Transkripte · Protokolle
- • Ein lokaler Vorverarbeitungsschritt pseudonymisiert Namen, Adressen und Versicherungsdaten
Betrieben auf C5-Typ-2-testierter Infrastruktur in Deutschland, kein US-Anbieter. Zero Data Retention: Eingaben werden nach der Verarbeitung nicht gespeichert.
Variable Kosten je nach Volumen.
Die Klarvus-App und Ihre Daten bleiben auf dem Server in Ihrer Praxis. Ein lokaler Schritt pseudonymisiert Patientendaten, bevor überhaupt etwas die Praxis verlässt. Nur diese pseudonymisierten Inhalte gehen zur KI-Verarbeitung in die deutsche Cloud.
Maximale Kontrolle
On-Premise
- • KI-Server in Ihrer Praxis (Klarvus installiert)
- • Patientendaten · Transkripte · Protokolle
- • Lokales KI-Modell · lokale Spracherkennung
- • Festplatten-Vollverschlüsselung
Nicht aktiv. Keine Verbindung zu externen Diensten im Standardbetrieb.
Kosten: einmalige Anschaffung, planbare Kosten.
Schnellster Start
Cloud · Komplett in der deutschen Cloud
- • Kein eigener Server erforderlich
- • Ein lokaler Vorverarbeitungsschritt pseudonymisiert Namen, Adressen und Versicherungsdaten
Patientendaten liegen ausschließlich auf C5-Typ-2-testierter Infrastruktur in Deutschland, kein US-Anbieter. Zero Data Retention: Eingaben werden nach der Verarbeitung nicht gespeichert.
Wie beim Hybrid-Modell pseudonymisiert ein lokaler Schritt Patientendaten. Zusätzlich läuft auch die Klarvus-App selbst in der deutschen Cloud: kein eigener Server in der Praxis nötig, der schnellste Weg zum Start.
Verantwortung bleibt in der Praxis
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO (Gesundheitsversorgung); verantwortlich im Sinne der DSGVO bleiben Sie als Praxis. Im On-Premise-Modell findet die Verarbeitung in Ihrer Praxis statt, unter Ihrer Verantwortung, ohne Übermittlung identifizierbarer Patientendaten an Dritte. Sobald KI-Verarbeitung in der Cloud stattfindet, wird sie vertraglich geregelt und mit Ihrem Datenschutzbeauftragten abgestimmt; verarbeitet wird ausschließlich in Deutschland.
Wie viel die Praxis verlässt, entscheiden Sie über das Betriebsmodell. Alle drei Modelle verarbeiten in Deutschland. Sie unterscheiden sich darin, wo gerechnet wird und wo die Daten liegen.
EU-KI-Verordnung
Die KI-Verordnung der Europäischen Union gilt; ihre Pflichten greifen gestaffelt: die Transparenzpflichten gelten bereits, die Anforderungen an Hochrisiko-Systeme folgen ab Ende 2027. Rein administrative Arbeitsschritte führt Klarvus vollständig aus. Sobald medizinischer Inhalt entsteht, erzeugt Klarvus einen Vorschlag, der die Freigabe eines Menschen braucht. Die rechtliche Einordnung für Ihren konkreten Einsatz nehmen Sie als Praxis vor, gegebenenfalls mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung. Die dafür nötigen Angaben liefert Klarvus.
Administrative Schritte führt Klarvus aus, medizinische Inhalte nicht. Rein administrative Arbeitsschritte laufen vollständig durch, etwa das Sortieren einer eingehenden Nachricht in die richtige Kategorie. Sobald medizinischer Inhalt entsteht, etwa ein Antworttext oder die Struktur eines Diktats, bleibt es bei einem Entwurf, der auf die Freigabe eines Menschen wartet.
Die Freigabe ist Teil des Arbeitsablaufs, nicht ein Häkchen am Rand. Jeder Vorschlag steht mit Bestätigen, Bearbeiten und Verwerfen zur Wahl, und erst die Bestätigung löst etwas aus: den Versand einer Antwort, den Eintrag in die Akte. Wer wann was freigegeben hat, ist protokolliert und im Nachhinein nachvollziehbar.
Wo KI beteiligt ist, ist das erkennbar. Vorschläge sind im Arbeitsablauf klar als KI-Vorschläge gekennzeichnet, bevor Ihr Team sie prüft und freigibt. Klarvus hat keine diagnostische oder therapeutische Zweckbestimmung. Es bewertet keine Befunde und schlägt keine Diagnosen vor. Therapieentscheidungen trifft das Praxisteam.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Datenschutz, DSGVO und Architektur.
Welche Rechtsgrundlage gilt für die Verarbeitung?
Was passiert bei einem Geräteausfall?
Können Sie auf unsere Daten zugreifen?
Wie werden Patientendaten verschlüsselt?
Was passiert mit den Daten, wenn wir Klarvus kündigen?
Wer ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO?
Wie verhält sich Klarvus zu §203 StGB (Schweigepflicht)?
Gibt es ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten?
Fragen Ihres Datenschutzbeauftragten?
Bringen Sie sie mit. Wir beantworten sie konkret und schriftlich, wenn Sie es brauchen.
Oder Aufnahme ins Pilotprogramm anfragen